Meine politischen Gedanken
Was mich an Politik fasziniert:
Schon seit einer Weile trage ich den Wunsch in mir ein politisches Tagebuch zu schreiben und mit anderen Lesern oder Menschen aus diesem Land eine Diskussion zu führen. Ich bin ein junger Mann von 30 Jahren, der seit seiner Jugend von Politik fasziniert ist. Aus diesem Grunde lese ich auch sehr viel in Zeitungen wie die "TAZ" oder im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In den letzten Jahren ist auch das Medium Internet dazu gekommen. Politik wird zunehmend als etwas wahrgenommen, was man selber nicht beeinflussen kann, dabei ist ja das Gegenteil eher der Fall. Jeder Mensch hat das Recht in diesem Land eine Partei zu gründen oder in einer Partei mitzuwirken. Natürlich können demokratische Prozesse anstrengend sein, da jede Interessengruppe ( z. B. Gewerkschafter, Arbeitgeberverbände...) in einem Gesetz berücksichtigt werden will. Aus diesem Grunde erscheint die Politik vielen als verwässert und ohne Kontur. Und manche sehnen sich nach einem Führer wie sie Deutschland von 1933 bis 1945 erleben und miterleiden musste. Die NPD profitiert von dieser Stimmung immer mehr und hat vorallem im Osten der Republik an Einfluss gewonnen, wo sie auch schon in zwei Landesaparlamenten wie Mecklenburg - Vorpommern und in Sachsen vertreten ist. Der Rechtsextremismus bietet wie jede totalitäre Weltanschauung einfache Erklärmuster. Der Führer bestimmt in so einer Ideologie das Denken und Handeln eines Volkes. In einer Demokratie muss jeder "Einzelne" mitdenken und mithandeln, was für viele eine Herausforderung darstellt und sie überfordert.
Demokratische Erziehung:
Vielleicht liegt auch eines der Probleme darin, dass es in Deutschland keine wirkliche demokratische Erziehung gibt. In der Schule dürfen Schüler nicht über den Lehrplan oder über andere Dinge mitbestimmen. Es gibt auch keine Debatierclubs wie in England, auch aus diesem Grunde wirken viele Politiker mausgrau und langweilig. Auch ein Problem ist, dass viele Menschen keine Lust auf Auseindersetzungen oder Diskussionen haben und sich lieber im Hintergrund halten, statt ihren Ärger Luft zu machen. Politik wird als etwas sehr langweiliges wahrgenommen, da die Menschen nicht an ihr partizipieren. Die direkte Demokratie ist nur in Ansätzen vorhanden und leider kann kein Bürger darüber abstimmen, ob die neue Autobahn vor ihrer Nase gebaut wird oder nicht. Expertengremien haben die Entscheidungsgewalt des Volkes übernommen. Die Bürger fühlen sich frustriert, weil sie sich hilflos und ohnmächtig fühlen.
Es gibt auch leider noch keinen guten Mix, aus traditionellen Werten und den neuen Werten der 68er. In Deutschland wird hysterisch übertrieben, statt ein Dialog zu führen. Dieses Land sieht Schwarz oder Weiss, aber die grauen Töne dazwischen werden übersehen. Ich denke, dass Eva Herman eine wichtige Diskussion um familiäre Werte anstoßen wollte, aber sie äußerte sich nicht klar genug. Auch hat sie missverständliche Äußerungen aus Trotz und verletzten Gefühlen nicht wieder ins richtige Licht gerückt. Sie sagte, dass die Mütter im Dritten Reich mit mehr Respekt behandelt wurden. Sie mag Recht haben, aber sie vergisst dabei, dass die Mütter für das Volk und Vaterland gebären sollten und nicht aus Kinderliebe. Die Mütter in der NS - Diktatur wurden als Gebärmaschinen missbraucht, um neue Soldaten für neue Kriege zu haben oder um den neuen eroberten Lebensraum im Osten zu besiedeln. Die 68er haben leider die Werte einer stabilen Partnerschaft negiert und auch das Kinder Vater und Mutter brauchen.
Die Werte Diskussion um die 68er:
Ich bin den grössten Teil meines Lebens bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und ich weiss, dass ich einen ausgleichenden männliches Gegenstück als Vater gebraucht hätte. Die familienorientierten Konservativen haben lange Zeit nicht eingesehen, dass Scheidungen auch manchmal notwendig sind wie im Fall meiner Eltern. Die 68er haben viele familiäre Bindungen zerschlagen und die Freiheit des Einzelnen Menschen über alles gestellt. Den Menschen fehlt heute der Halt. Heute gibt es kaum noch 3 Genrationenhäuser oder funktionierende Verwandtenkreise. Ich habe kaum Bindungen zu den Verwandten meines Vaters oder die zu meiner Mutter. Allerdings leben die meisten Verwandten von mir sehr weit auseinander z. B. In Polen, der Schweitz oder in Nord - Deutschland. Und zu vielen Verwandten hat sich der Kontakt ganz eingestellt. Ich denke, dass die neue Moderne Lebensweise die Menschen zu modernen Halbnomaden gemacht hat. Sie leben einige Jahre an einem Ort und ziehen dann weiter, weil die Arbeitsstelle am anderen Ende dieses Landes auf sie wartet. Politiker fordern junge Leute auf flexibel auf die veränderte Situationen dieser globalen Welt zu reagieren und ihre Heimat zu verlassen. Diesen Prozess kann man in den Neuen Bundesländern sehr gut beobachten, wo teilweise Arbeitslosigkeitsraten von 20 Prozent gibt. Die alte Industrie aus DDR Zeiten hat den Strukturwandel nicht überlebt und die alten Menschen bleiben zunehmend zurück, da sie sich an ein neues Leben im Westen nicht anpassen können oder wollen. Diese Menschen wählen die NPD. Und diese Menschen haben auch die Diktatur der DDR als etwas im nachhinein wohltuendes erlebt. Auch die DDR hat das Denken des Einzelnen abgenommen und sie einem kleinen Politbürokreis überlassen. Vielleicht auch aus diesem Grunde fallen die radikalen einfachen Losungen der NPD nach Zuwanderungsstopp und Ausweisung von Ausländern auf fruchtbaren Boden. Das seltsame ist, dass rassistisches Gedankengut im Osten verbreiteter ist, als im Westen. Der Osten hat nur 1 bis 2 Prozent Ausländeranteil, wo im Westen oft über die 10 Prozent Grenze geht. Schon rein rechnerisch können die Ausländer den Deutschen keine Arbeitsplätze wegnehmen. Was vielen Deutschen auch nicht bewusst ist, dass Arbeitgeber als erstes Deutsche, dann EU - Ausländer und dann die sonstigen Ausländer einstellen sollen.
Die NPD bietet ein Wohlfühlprogramm an, das aus sportlichen Veranstaltungen, Lagerfeuerromantik und Schwärmereien für das "Dritte Reich" besteht. Allerdings vergisst die NPD gerne, dass die überlegende Herrenrasse der Arier den rasseniederen Slaven im Osten unterlegen war. Ich würde gerne, um eine logische Erklärung wissen, warum die überlegenen Deutschen diesen Krieg verloren haben. Und Hitler wünschte den Untergang ganz Deutschlands, wenn wir den Krieg verlieren. Also Hitler hielt es für eine Herrenrasse unangebracht weiter zu exestieren, warum haben nicht alle Nazis wie Hitler Selbstmord begangen? Ich würde gerne die Erklärung der NPD wissen.
Ich denke dann wäre diese Welt um einiges angenehmer un toleranter.
Schon seit einer Weile trage ich den Wunsch in mir ein politisches Tagebuch zu schreiben und mit anderen Lesern oder Menschen aus diesem Land eine Diskussion zu führen. Ich bin ein junger Mann von 30 Jahren, der seit seiner Jugend von Politik fasziniert ist. Aus diesem Grunde lese ich auch sehr viel in Zeitungen wie die "TAZ" oder im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In den letzten Jahren ist auch das Medium Internet dazu gekommen. Politik wird zunehmend als etwas wahrgenommen, was man selber nicht beeinflussen kann, dabei ist ja das Gegenteil eher der Fall. Jeder Mensch hat das Recht in diesem Land eine Partei zu gründen oder in einer Partei mitzuwirken. Natürlich können demokratische Prozesse anstrengend sein, da jede Interessengruppe ( z. B. Gewerkschafter, Arbeitgeberverbände...) in einem Gesetz berücksichtigt werden will. Aus diesem Grunde erscheint die Politik vielen als verwässert und ohne Kontur. Und manche sehnen sich nach einem Führer wie sie Deutschland von 1933 bis 1945 erleben und miterleiden musste. Die NPD profitiert von dieser Stimmung immer mehr und hat vorallem im Osten der Republik an Einfluss gewonnen, wo sie auch schon in zwei Landesaparlamenten wie Mecklenburg - Vorpommern und in Sachsen vertreten ist. Der Rechtsextremismus bietet wie jede totalitäre Weltanschauung einfache Erklärmuster. Der Führer bestimmt in so einer Ideologie das Denken und Handeln eines Volkes. In einer Demokratie muss jeder "Einzelne" mitdenken und mithandeln, was für viele eine Herausforderung darstellt und sie überfordert.
Demokratische Erziehung:
Vielleicht liegt auch eines der Probleme darin, dass es in Deutschland keine wirkliche demokratische Erziehung gibt. In der Schule dürfen Schüler nicht über den Lehrplan oder über andere Dinge mitbestimmen. Es gibt auch keine Debatierclubs wie in England, auch aus diesem Grunde wirken viele Politiker mausgrau und langweilig. Auch ein Problem ist, dass viele Menschen keine Lust auf Auseindersetzungen oder Diskussionen haben und sich lieber im Hintergrund halten, statt ihren Ärger Luft zu machen. Politik wird als etwas sehr langweiliges wahrgenommen, da die Menschen nicht an ihr partizipieren. Die direkte Demokratie ist nur in Ansätzen vorhanden und leider kann kein Bürger darüber abstimmen, ob die neue Autobahn vor ihrer Nase gebaut wird oder nicht. Expertengremien haben die Entscheidungsgewalt des Volkes übernommen. Die Bürger fühlen sich frustriert, weil sie sich hilflos und ohnmächtig fühlen.
Es gibt auch leider noch keinen guten Mix, aus traditionellen Werten und den neuen Werten der 68er. In Deutschland wird hysterisch übertrieben, statt ein Dialog zu führen. Dieses Land sieht Schwarz oder Weiss, aber die grauen Töne dazwischen werden übersehen. Ich denke, dass Eva Herman eine wichtige Diskussion um familiäre Werte anstoßen wollte, aber sie äußerte sich nicht klar genug. Auch hat sie missverständliche Äußerungen aus Trotz und verletzten Gefühlen nicht wieder ins richtige Licht gerückt. Sie sagte, dass die Mütter im Dritten Reich mit mehr Respekt behandelt wurden. Sie mag Recht haben, aber sie vergisst dabei, dass die Mütter für das Volk und Vaterland gebären sollten und nicht aus Kinderliebe. Die Mütter in der NS - Diktatur wurden als Gebärmaschinen missbraucht, um neue Soldaten für neue Kriege zu haben oder um den neuen eroberten Lebensraum im Osten zu besiedeln. Die 68er haben leider die Werte einer stabilen Partnerschaft negiert und auch das Kinder Vater und Mutter brauchen.
Die Werte Diskussion um die 68er:
Ich bin den grössten Teil meines Lebens bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und ich weiss, dass ich einen ausgleichenden männliches Gegenstück als Vater gebraucht hätte. Die familienorientierten Konservativen haben lange Zeit nicht eingesehen, dass Scheidungen auch manchmal notwendig sind wie im Fall meiner Eltern. Die 68er haben viele familiäre Bindungen zerschlagen und die Freiheit des Einzelnen Menschen über alles gestellt. Den Menschen fehlt heute der Halt. Heute gibt es kaum noch 3 Genrationenhäuser oder funktionierende Verwandtenkreise. Ich habe kaum Bindungen zu den Verwandten meines Vaters oder die zu meiner Mutter. Allerdings leben die meisten Verwandten von mir sehr weit auseinander z. B. In Polen, der Schweitz oder in Nord - Deutschland. Und zu vielen Verwandten hat sich der Kontakt ganz eingestellt. Ich denke, dass die neue Moderne Lebensweise die Menschen zu modernen Halbnomaden gemacht hat. Sie leben einige Jahre an einem Ort und ziehen dann weiter, weil die Arbeitsstelle am anderen Ende dieses Landes auf sie wartet. Politiker fordern junge Leute auf flexibel auf die veränderte Situationen dieser globalen Welt zu reagieren und ihre Heimat zu verlassen. Diesen Prozess kann man in den Neuen Bundesländern sehr gut beobachten, wo teilweise Arbeitslosigkeitsraten von 20 Prozent gibt. Die alte Industrie aus DDR Zeiten hat den Strukturwandel nicht überlebt und die alten Menschen bleiben zunehmend zurück, da sie sich an ein neues Leben im Westen nicht anpassen können oder wollen. Diese Menschen wählen die NPD. Und diese Menschen haben auch die Diktatur der DDR als etwas im nachhinein wohltuendes erlebt. Auch die DDR hat das Denken des Einzelnen abgenommen und sie einem kleinen Politbürokreis überlassen. Vielleicht auch aus diesem Grunde fallen die radikalen einfachen Losungen der NPD nach Zuwanderungsstopp und Ausweisung von Ausländern auf fruchtbaren Boden. Das seltsame ist, dass rassistisches Gedankengut im Osten verbreiteter ist, als im Westen. Der Osten hat nur 1 bis 2 Prozent Ausländeranteil, wo im Westen oft über die 10 Prozent Grenze geht. Schon rein rechnerisch können die Ausländer den Deutschen keine Arbeitsplätze wegnehmen. Was vielen Deutschen auch nicht bewusst ist, dass Arbeitgeber als erstes Deutsche, dann EU - Ausländer und dann die sonstigen Ausländer einstellen sollen.
Die NPD bietet ein Wohlfühlprogramm an, das aus sportlichen Veranstaltungen, Lagerfeuerromantik und Schwärmereien für das "Dritte Reich" besteht. Allerdings vergisst die NPD gerne, dass die überlegende Herrenrasse der Arier den rasseniederen Slaven im Osten unterlegen war. Ich würde gerne, um eine logische Erklärung wissen, warum die überlegenen Deutschen diesen Krieg verloren haben. Und Hitler wünschte den Untergang ganz Deutschlands, wenn wir den Krieg verlieren. Also Hitler hielt es für eine Herrenrasse unangebracht weiter zu exestieren, warum haben nicht alle Nazis wie Hitler Selbstmord begangen? Ich würde gerne die Erklärung der NPD wissen.
Ich denke dann wäre diese Welt um einiges angenehmer un toleranter.
meinepolitischengedanken - 12. Nov, 12:09
mammarazzi - 4. Dez, 22:06
das waren erst einmal so einige gedanken von mir, wenn ein junger mensch über politik schreibt!
ich finde, das viel zu wenig junge menschen sich an der politik beteiligen. wenn ich in irgendwelche bürgerversammlungen oder andere veranstaltungen gehe, sehe ich immer nur leute meiner generation oder älter die dann leider auch im kopf schon ziemlich alt sind. wenn ich denen sage würde, dass ich einen blog im internet habe, würden sie fragen: "was ist denn das?"
ich finde, das viel zu wenig junge menschen sich an der politik beteiligen. wenn ich in irgendwelche bürgerversammlungen oder andere veranstaltungen gehe, sehe ich immer nur leute meiner generation oder älter die dann leider auch im kopf schon ziemlich alt sind. wenn ich denen sage würde, dass ich einen blog im internet habe, würden sie fragen: "was ist denn das?"
deprifrei-leben - 4. Dez, 22:33
Ich kenne das auch, wenn ich zu politischen Versammlungen gehe, dann bin ich fast immer im Ü 40 Club. So erging es mir letztens bei einer Veranstaltung zu der Christenverfolgung im Irak.
Ich denke Blogs sind noch eine neue Erscheinung und viele Ältere kennen sich mit sowas nicht aus.
Wie kann man die älteren und die jüngeren dazu bringen, dass sie sich füreinander interessieren?
Ich denke Blogs sind noch eine neue Erscheinung und viele Ältere kennen sich mit sowas nicht aus.
Wie kann man die älteren und die jüngeren dazu bringen, dass sie sich füreinander interessieren?
warum diskutierst du nicht mit jugendlichen?
machst keinen debatierclub auf?
erschöpft sich alles nur in theorie???
Danke für deine Kriitk. Mit dem Schreiben würde ich aber gerne andere dazu anstiften, sich über Politik mehr Gedanken zu machen.
Würde mich über weitere Kommentare von dir und anderen freuen.