Ich war Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre in Jelzins Rußland unterwegs. Es war die Hölle. Paul Klebnikow hat in seinem Buch über Boris Berezowsky "Der Pate des Kreml" die Zustände zutreffend beschrieben. Eine Verbrecherbande, die sogenannten "Oligarchen", plünderte das Land aus und versuchte, sich die noch in Volkseigentum stehenden Öl- und Gasquellen, Gold- und Diamantengruben, Nickel-, Uran- und sonstige wertvolle Rohstoffvorkommen unter den Nagel zu reißen. Mord und Totschlag, Raub, Körperverletzung, Erpressung und Betrug jeder Art waren an der Tagesordnung. Die Verbrecherbande um Adamowitsch, Beresowsky, Chodorkowsky und andere wurde von Putin ausquartiert bzw. hinter Schloß- und Riegel gesetzt. Der ölreiche Kaukasus (Tsche3tschenien) war eine Spielwiese Berezowskys. Einige der dort einstmals tonangebenden Terroristen sind mit Berezowsky nach London ins "Asyl" gegangen. Seitdem herrscht dort und im übrigen Rußland gespannte Ruhe. Denn die USA wollten nach dem Niedergang der Sowjetunion natürlich durchziehen und das flächengrößte Land der Erde komplett "ausnehmen" wie eine Weihnachtsgans. Deshalb haben sie die Oligarchen, Leute wie Kasparow und gewisse NGO`s in Rußland ermuntert, akti zu werden. Putin hat dem ein Ende gesetzt. Dafür ist ihm die russische Bevölkerung, übrigens im Unterschied zu den USA eine alte Kulturnation, zurecht unendlich dankbar.
Pi-News.net Kommentatoren...
Der untere Kommentar steht im Zeit Blog http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/07/27/pi-news-der-hassblog-der-rechtspopulisten_6714#comments...
Der Westen geht nicht fair mit Putin um